Alle Beiträge des Tags Indonesien

4. August 2008von Anna Stechert

Eine neue Herausforderung

Ich wurde gebeten, UNICEF in Myanmar fuer 5 Wochen zu unterstuetzen. Schon Ende dieser Woche soll es losgehen. Ich bin mir, ehrlich gesagt, noch gar nicht sicher, was mich dort erwartet und suche schon etwas panisch sämtliche Informationen ueber Myanmar und der Katastrophe dort zusammen, die ich finden kann. So viel Zeit zur Vorbereitung habe ich ja nicht, zumal ich ja auch noch meine Arbeit in Banda Aceh weiter machen muss. Den ganzen Beitrag lesen

20. February 2008von Anna Stechert

“Ich liebe meine neue Schule!”

Schüler vor der von UNICEF neu gebauten Schule in Lhoksimeulue. Foto: UNICEF / Anna Stechert.Wir fahren ungefaehr eine halbe Stunde auf Hoppelwegen durch die entlegenden Doerfer in Aceh Besar, vorbei an gruenen Reisfeldern und Wasserbueffeln, durch den Dschungel und wieder hinaus. Wir sind auf dem Weg nach Lhoksimeulue, wo wir uns mit Lehrern und Schuelern in einer neugebauten UNICEF-Schule treffen.

Lhoksimeulue ist ein sehr armes Dorf, und man kann das auch an den 300 Kindern sehen, die hier die Grundschule besuchen. Viele von ihnen tragen keine Schuhe, die Schuluniform hat Risse, das Kopftuch ist fleckig.

Aber das tut der lebendigen Stimmung keinen Abbruch. Waehrend ich mit den Lehrern im neuen Lehrerzimmer sitze, druecken sich draussen die Kinder an den Fenstern die Nasen platt. Wenn ich winke, kichern sie los und ducken sich, nur um an einem anderen Fenster wieder aufzutauchen.

“Wir sind sehr gluecklich ueber die Schule”, sagt Lehrerin Sarwati. Das zweistoeckige Gebaeude hat 9 Klassenzimmer, endlich ist hier genug Platz. “In unserer alten Schule hatten wir teilweise 70 Schueler im Klassenzimmer, weil einfach nicht genuegend Platz da war”, erzaehlt sie.

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27. December 2007von Anna Stechert

Die Erde bebt

Eben hat es wieder ein Erdbeben gegeben. Ich sitze an meinem Schreibtisch im Büro, als es anfängt zu wackeln. Auch wenn ich schon so viele Erdbeben hier erlebt habe, brauche ich immer noch ein paar Sekunden, bis ich kapiere, was passiert. “Gempa!” - “Erdbeben!” rufen meine Kollegen, und einige rennen nach draußen. Ich auch. Das Erdbeben ist nur kurz und nicht besonders heftig, trotzdem habe ich Herzklopfen. Immer noch, nach zweieinhalb Jahren. Schon komisch, daß man sich auch nach so langer Zeit nicht daran gewöhnt hat.