Wir fahren ungefaehr eine halbe Stunde auf Hoppelwegen durch die entlegenden Doerfer in Aceh Besar, vorbei an gruenen Reisfeldern und Wasserbueffeln, durch den Dschungel und wieder hinaus. Wir sind auf dem Weg nach Lhoksimeulue, wo wir uns mit Lehrern und Schuelern in einer neugebauten UNICEF-Schule treffen.
Lhoksimeulue ist ein sehr armes Dorf, und man kann das auch an den 300 Kindern sehen, die hier die Grundschule besuchen. Viele von ihnen tragen keine Schuhe, die Schuluniform hat Risse, das Kopftuch ist fleckig.
Aber das tut der lebendigen Stimmung keinen Abbruch. Waehrend ich mit den Lehrern im neuen Lehrerzimmer sitze, druecken sich draussen die Kinder an den Fenstern die Nasen platt. Wenn ich winke, kichern sie los und ducken sich, nur um an einem anderen Fenster wieder aufzutauchen.
“Wir sind sehr gluecklich ueber die Schule”, sagt Lehrerin Sarwati. Das zweistoeckige Gebaeude hat 9 Klassenzimmer, endlich ist hier genug Platz. “In unserer alten Schule hatten wir teilweise 70 Schueler im Klassenzimmer, weil einfach nicht genuegend Platz da war”, erzaehlt sie.
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