Alle Beiträge zum Thema Kinderrechte

10. December 2008von Gastblogger

Stoppt Ausbeutung! Nein, danke, brauche ich nicht!

hsg-koeln.jpgSamstagmorgens um zehn. Die Kölner Einkaufsgassen beginnen sich langsam zu füllen. Es galt, ein Riesen-T-Shirt mitten auf die belebteste Straße Deutschlands, die Schildergasse, zu bringen und dort aufzubauen. Wir waren zu viert Max, Johanna, Juliane und ich, und mussten die zwei mindestens 10 Kilo schweren Ständer, das T-Shirt, die Schulterkonstruktion, einige Sandsäcke und natürlich das Info-Material in 2 Kisten dort hin bringen. Also ab durch die Mitte und nach bloß einer halben Stunde waren wir schon da und konnten mit dem Aufbau beginnen. Nach und nach entstand dann ein überdimensionales T-Shirt mit dem Aufdruck der neuen Kampagne „Stoppt Ausbeutung!“. Die Straße füllte sich langsam immer mehr mit Menschen und wir hatten einen guten Standpunkt direkt neben einigen Läden der großen Labels. Als wir dann begannen kam schon die zweite Schicht mit Julia und Flo, denn es war schon 11Uhr geworden.

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24. November 2008von Gastblogger

Vorbereitung auf den Weltkongress

logo-weltkongress.jpgMorgen geht’s los. Wir, Clara Landt und Anke Gratz, nehmen als Jugenddelegierte Deutschlands am 3. Weltkongress gegen kommerzielle sexuelle Ausbeutung von Kindern und Jugendlichen in Rio de Janeiro teil. Wir arbeiten schon seit unserer Konfirmation im Jahre 2004 ehrenamtlich in der Jugendarbeit der Christuskirchengemeinde Neuss. Dort gestalten wir den Konfirmandenunterricht und verschiedene Freizeiten mit Kindern und Jugendlichen im In- und Ausland mit, arbeiten im Jugendcafé und sind die Mädchen für alles bei allen anstehende Projekten. Durch unseren Jugendleiter Axel Büker, kamen wir mit dem Thema Aktivismus gegen Sexuelle kommerzielle Ausbeutung von Kindern und Jugendlichen in Berührung. Er schlug uns Erika Georg-Monney von ECPAT Deutschland als Jugenddelegierte vor. Wir bekamen eine positive Bestätigung und freuten uns natürlich sehr, diese Gelegenheit uns aktiv zu engagieren nutzen zu können.

Natürlich werden uns einige von euch dafür beneiden, dass wir dem nass-kalten Novemberwetter gen Süden entfliehen dürfen, allerdings erwartet uns kein Urlaub mit Palmen, Strand und Sonnenbaden, sondern ein streng gefasstes Kongressprogramm mit Vorträgen, Diskussionsrunden und Workshops zu Themen wie der Verbesserung der Gesetzgebung gegen kommerzielle sexuelle Ausbeutung von Kindern. Wir bereiten uns mittlerweile seit Anfang des Jahres auf die Herausforderung dieser Teilnahme vor. Den ganzen Beitrag lesen

19. November 2008von Gastblogger

Nehmt Eure Zukunft in die eigene Hand!

j8alexander.jpgMein Name ist Alexander Wegner und ich bin UNICEF Junior Botschafter und Junior8 Delegierter. Dies mag zwar schön klingen, viele mögen sich dennoch fragen, was genau diese beiden Titel bedeuten.Im Juli diesen Jahres hatte ich die außergewöhnliche Chance, am Junior8 Gipfel in Japan teilzunehmen. Der Junior8 Gipfel findet jedes Jahr parallel zum G8 Gipfel statt und eröffnet uns jungen Menschen die Chance, unsere Zukunft direkt zu beeinflussen. Insgesamt nahmen 39 junge Delegierte aus aller Welt teil und zusammen erarbeiteten wir eine Erklärung, die wir den G8 Staatschefs übergaben, sprich Politikern wie Angela Merkel und George Bush. Auf diese Weise äußerten wir unsere Meinung zu Problemen wie Armut und Klimawandel und versuchten, die Politiker zum Handeln zu bewegen.

Während der Zusammenarbeit mit all den anderen Delegierten, wurde mir eins klar, Menschen wie Du und ich, wir jungen Leute, müssen das Recht haben, unsere Meinung zu äußern und unsere Zukunft mitzubestimmen. Den ganzen Beitrag lesen

16. October 2008von Gastblogger

Meinungsfreiheit - Wie frei ist sie wirklich?

JaninaUnsere Demo für die Glaubensfreiheit und Bildungsfreiheit der Kinder in Tibet wurde verboten mit der Begründung, dass die Stadt gerade eine Städtepartnerschaft mit China begonnen hätte. Die Demo auf dem Schulgelände wurde ebenfalls untersagt, denn der Schüleraustausch mit der Partnerschule in China wäre dann in Gefahr. Wie oft habe ich in den letzten Wochen gehört: Ich stimme Euch voll uns ganz zu, ich bin ganz Eurer Meinung, echt schlimm was da passiert, a b e r ich kann Euch nicht unterstützen, weil es die oder die Konsequenzen für mich haben könnte.Das kann doch nicht wahr sein, was hat das mit Meinungsfreiheit zu tun?Wenn eine Freundin in der Schule zu mir sagt, wenn du die ……einlädst, dann komme ich aber nicht. Dann ordne ich das Ganze in die Schublade “Kindergartenkram” ein. Wo aber ordne ich ein, wenn unsere Bundeskanzlerin einen Gast empfängt, mit dem ein anderes Land nicht einverstanden ist und diese dann dafür bestraft. “Weil Du den eingeladen hast, laden wir Euch aus”. Wieder “Kindergartengram”, so einfach ist es dann leider doch nicht, sondern eher erschreckend!Ich erzähle meiner Freundin, dass ich über unser Erlebnisse öffentlich berichten möchte. Sie schaut mich ganz erschrocken an und sagt, dass ich das bitte nicht tun soll, sie hätte sonst Angst um mich. Hallo, ich bin ein Kind, was soll schon passieren? Doch dann denke ich nach, was zählt das Leben eines Kindes, wenn es nicht in den Plan eines “Mächtigen” passt? Den ganzen Beitrag lesen

16. September 2008von Andrea Floss

Kinder müssen draußen bleiben

WeltkindertagAm 20. September ist Weltkindertag – der Tag, an dem Kinder eigentlich im Mittelpunkt stehen sollen. In Köln müssen Kinder leider draußen bleiben. Am Samstag war eigentlich wie jedes Jahr am Vorabend des großen Weltkindertagsfests im Rheingarten das traditionelle Taschenlampenkonzert der Band Rumpelstil geplant. Jetzt bleiben die Lichter aus. Aus Sorge um die Sicherheit der Besucherinnen und Besucher hat der WDR die beliebte Show abgesagt, weil die rechte Bürgerbewegung „Pro Köln“ in der Kölner Altstadt eine mehrstündige Kundgebung veranstaltet. Aus Protest hat sich eine große Gegendemo angesagt, begleitet von einem Riesen-Polizeiaufgebot. Ein geschützter kinderfreundlicher öffentlicher Raum, der Voraussetzung für das Gelingen des Konzerts ist, lässt sich so nicht garantieren. „Wir haben uns die Entscheidung nicht leicht gemacht. Zu dem Konzert erwarten wir besonders viele kleine Kinder. Deren Sicherheit und die ihrer Eltern steht für uns im Vordergrund. Unter diesen Umständen können wir ein friedliches, ungestörtes Fest nicht gewährleisten“, bedauerte WDR5 Programmchef Florian Quecke.

Es ist schon sehr bitter, dass Kinder an ihrem „höchsten Feiertag“ sicherheitshalber zu Hause bleiben müssen. Nicht, dass „Pro Köln“ nicht soviel Widerstand zu wünschen wäre wie möglich. Wenn es danach geht, kann die Innenstadt gar nicht voll genug werden! Aber ist schon traurig, dass die Kinderinteressen mal wieder zurückstehen müssen. Lasst Euch Euren Tag trotzdem nicht vermiesen: Feiert, was das Zeug hält. Den ganzen Beitrag lesen

30. July 2008von Andrea Floss

Die Faszination des Sports

Mädchen spielen FußballDrei Tage lang treffen sich bei uns in Köln die UNICEF-Sport-Spezialisten aus aller Welt. Aus New York, Genf, Angola, Ghana und Italien sind sie angereist, um sich gemeinsam Strategien zu überlegen, wie der Sport Kindern noch besser helfen kann.

In wenigen Tagen beginnen die Olympischen Spiele in China. Grenzen zu überwinden, das ist ein Gedanke Pierre de Coubertins gewesen – des Begründers der Olympischen Spiele der Neuzeit. Der Sport hat die Kraft, Menschen zu verbinden, zu Frieden, Toleranz und Völkerverständigung beizutragen. Sport begeistert und fördert die Gemeinschaft, das Selbstvertrauen, die soziale Kompetenz und Gesundheit. Durch den Sport lernen wir, uns an Regeln zu halten, im Team zu spielen und auch mal verlieren zu können. Sport schafft Vorbilder – vielleicht nicht Idole auf einem Sockel – aber Vorbilder dafür, wie man mit großen Siegen und Niederlagen umgehen kann. „Das sind die Nachrichten und Einsichten hinter Zentimeter, Gramm und Sekunden, Tordifferenzen und Punkteständen. Darin liegt auch die große Chance des Sports für UNICEF“, brachte es Ann Katrin Linsenhoff, die stellvertretende UNICEF-Vorsitzende und Dressur-Olympiasiegerin, in ihrer Begrüßungsrede auf den Punkt.

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1. July 2008von Gastblogger

Hallo aus Japan

Ankunft in Hokkaido - müde, aber voller Vorfreude auf die nächsten TageNach fast 24 Stunden Reise sind wir gut in Chitose angekommen. Die Junior8-Teams der anderen Länder sind auch schon da und haben uns in der Hotellobby begrüßt. Viele kannten sich tatsächlich schon aus dem von UNICEF für die J8-Teams angelegten Workspace im Internet und haben sich nun sehr gefreut, sich persönlich kennenzulernen. Trotz aller Erschöpfung von der Reise ist unser deutsches Team noch so aufgeregt, dass sie bestimmt noch nicht sofort schlafen können.

Morgen geht es schon um 7 Uhr zum Frühstück, bevor wir um 8 Uhr zum Lake Shikotsu zur Eröffnungsfeier fahren. Ab morgen werden unsere vier Jugendlichen dann selbst ihre Blogbeiträge schreiben.

Viele Grüße

Ninja Klein
PR-Redakteurin UNICEF

26. June 2008von Andrea Floss

Herzlich willkommen!

Screenshot der Website www.younicef.deSchön, dass Ihr da seid. Endlich ist younicef.de online. Eine UNICEF-Seite speziell für junge Leute war auch längst überfällig: Tausende Schüler und Schülerinnen engagieren sich schon für die Kinderrechte. Jetzt gibt es endlich einen Treffpunkt im Netz, wo Ihr Euch nach Herzenslust austauschen und eigene Seiten gestalten könnt. Auf younicef.de könnt Ihr außerdem verschiedene Themen recherchieren und erhaltet News, Tipps und Links auf einen Klick. Was gibt’s Neues beim JuniorBotschafter-Wettbewerb oder vom J8-Gipfel in Japan? Was läuft gerade bei „Laufen für UNICEF“? Welche Möglichkeiten gibt es sonst noch, aktiv zu werden oder Gleichgesinnte zu finden?

Das Schöne an der Seite: Hier kommen Jugendliche selbst zu Wort und können ihre Meinung sagen. Die Nachrichten werden beispielsweise von einem jungen Autorenteam mit ausgesucht und geschrieben. Nadja Gaus und Monika Kophal aus der Kölner UNICEF-Hochschulgruppe haben den Anfang gemacht. Die J8-Teilnehmerin Julika berichtet im Blog über den J8-Workshop in Leipzig. Und Janina Fautz, UNICEF-JuniorBotschafterin und „Wilde Kerle“-Darstellerin, wird über die Schwierigkeiten berichten, eine Aktion für die Kinder in Tibet auf die Beine zu stellen.

Kurz vor dem Start steht auch unser Kinderrechte-Club, der wie die bekannte Internet-Enzyklopädie „Wikipedia“ auf einer Wiki-Software basiert. Frei nach dem Prinzip: „Jeder kann alles bearbeiten“ habt Ihr demnächst die Möglichkeit, Euer gesammeltes Wissen zu präsentieren und Fotos oder Videos einzubinden. Nach und nach soll so eine Kinderrechts-Infosammlung wachsen und gedeihen, die anderen die Beteiligung an Euren Aktivitäten erlaubt. Im Augenblick feilen wir noch an der Technik, um die Bedienung für Euch so einfach wie möglich zu machen.

Jetzt viel Spaß beim Entdecken von younicef.de! Wir sind gespannt auf Eure Rückmeldungen.

5. June 2008von Gastblogger

Unsere erste Pressekonferenz und letzte Vorbereitungen für Japan!

Die J8-Teilnehmer Julika, Nora, Alex und Jasmin während ihres Vorbereitungsworkshops in Leipzig. Foto: UNICEF.Sonntag, 1. Juni 2008: der Final-Tag

Sieben Uhr morgens; noch verschlafen und etwas unmotiviert konnten wir es gar nicht fassen: Wir würden heute unsere erste Pressekonferenz halten. Dadurch angespornt machten wir uns alle frisch und gingen runter zum Frühstück. Nach dem leckeren Buffet des Tagungshotels hatten wir die Chance Jugendliche in unserem Alter kennen zu lernen, die in Leipzig wohnen. Sie waren in der Gruppe „ Jugend debattiert“ und wollten uns in unseren Einstellungen und Meinungen zu den jeweiligen J8/G8- Themen unterstützen. Das stellte sich als totale Hilfe heraus. Denn die Jugendlichen machten neue Vorschläge und hinterfragten einige unserer Thesen, wodurch wir noch einmal zum Nachdenken angespornt wurden. Außerdem nahmen sie uns die Unsicherheit zu diskutieren und haben uns die Chance gegeben sich auch zu trauen und seine eigene Meinung offen zu sagen.

Danach haben wir unseren Tagungsraum, in dem die Pressekonferenz stattfinden sollte nach unseren Wünschen eingerichtet. Das sah so aus, dass wir unser Team T-Shirt ausgestellt haben, unsere Informationstafeln zum Publikum gestellt haben und die Tische frontal zu den Reportern. Nach einem kurzem Interview mit der deutschen Welle und ein paar nervösen Gängen zum Klo, nahm uns Ninja (Klein, UNICEF) mit in einen Raum, wo wir nochmal unsere Vorträge durch gingen. Die Nervosität stieg, wie aber auch die Vorfreude. Wie setzten uns in die Reihenfolge, wie wir die Reporter für Vergangenes, das jetzige Geschehen und das, was auf uns zu kommen würde aufklären wollten. Die Pressekonferenz lief Alles in Allem super. Auch die Fragen, die im Nachhinein gefragt wurden konnten wir ohne Probleme beantworten.

Müde und trotzdem richtig stolz auf uns aßen wir noch zu Mittag und packten unsere Sachen. So gegen 15 Uhr mussten wir los, um die Bahn zu zu bekommen. Alex wurde von seinen Eltern abgeholt und wir verabschiedeten uns von ihm und wir waren uns sicher, dass wir vier ein klasse junior8 Team abgeben würden. Die Rückfahrt verlief ohne weitere Probleme, bloß, dass die Klimaanlage ausfiel und wir bei gefühlten 40 Grad die vergangenen drei Tage Revue passieren ließen.

Julika Prantner-Weber, 16 Jahre
Teilnehmerin beim Junior8-Gipfel 2008 in Japan
Mehr Infos: www.junior8.de

4. June 2008von Gastblogger

Vorbereitungsworkshop in Leipzig

Samstag, 31. Mai 2008: Anstrengender, aber lehrreicher Tag

Nach einer relativ kurzen Nacht trafen wir uns am Samstagmorgen um Punkt acht mit Ninja und Sebastian im Frühstücksraum und klärten ab was für den Tag geplant war. Zurück im Seminarraum, sollten wir uns dann zuallerst überlegen, wie wir unsere Proiritäten zu den drei Haupthemen setzen, was unsere Erwartungen gegenunüber dem J8 - Gipfel sind und welche allgemeine Grundfragen wir noch haben. Anschließend sammelten wir erste Ideen und Fragen zu den G8 -Themen “Klimawandel”, “HIV / Aids bzw. globale Gesundheit” und “Armut und Entwicklung”, die uns besonders wichtig erschienen.Um die Arbeit aufzuteilen, bildeten wir Zweierteams, die aus jeweils einer Teilnehmerin vom letzten Jahre sowie einer/einem aus unserem diesjährigen Team bestand. Nachdem die Themen aufgeteilt wurden, sollte jede Kleingruppe sich noch genauer in ihr zugeteiltes Thema einarbeiten und dazu jeweils 2 Thesen herausstellen.

Da wir vier Gruppen waren, es jedoch nur drei G8-Überthemen gab, setzte eine Gruppe sich nocheinmal speziell mit dem Verhältnis von G8 und J8 auseianander. Um halb zwölf fingen wir dann an uns unsere Ergebnisse, die wir auf Plakaten festgehalten und skizziert hatten, gegenseitig vorzustellen.
Nach jeder Präsentation wurde kurz darüber diskutiert inwieweit, die anderen mit den Thesen übereinstimmen (oder auch nicht) und ggf. kleine Änderungen vorgenommen. Dann mussten die Mädels vom letzten Jahr auch schon wieder fahren und nach einem gemeinsamen Mittagessen und allseitiger Verabschiedung ging es dann richtig los! Zurück bei den Plakaten sollte jeder von uns zu seinem bearbeiteten Thema noch einmal zwei Haupthesen ausformulieren und aufschreiben. Daraufhin wurde gemeinsam beraten, gekürzt, hinzugefügt und ausformuliert bis auch alle zufrieden waren und es absolut perfekt schien.
Nachdem dann unser kleines Meisterwerk vollendet war, durften wir uns erstmal einer kleine Pause gönnen und konnten uns ein bisschen bewegen um unsere vom Dauersitzen erschöpten Muskeln und unser Gehirn wiederzubeleben, denn es stand noch eine Menge auf dem Plan!

Ersteinmal mussten wir ein kleines Medientraining absolvieren, in dem wir lernen sollten, wie man sich vor der Kamera verhält oder wie man möglichst geschickt auf Fragen von Jornalisten und Reportern antwortet. Natürlich waren wir alle (bis auf Alex , der mal wieder die Ruhe in Person ausstrahlte :) ) ziemlich aufgeregt, da keine von uns vorher schonmal ein Interview vor Kamearas o.ä. gegeben hatte. Trotzdem klappte es im Großen und Ganzen, nach kleineren Zwischenfällen, einigermaßen gut und wir konnten realtiv entspannt zu Abend essen um uns für die nächsten paar Stunden zu stärken. Was jetzt ganz oben auf dem Plan stand war die Pressemitteilung zu schreiben, die bei der Pressenkonferez am nächsten Tag ausgelegt werden würde. Zusammen saßen Alex, Nora, Julika, Ninja und ich dann vorm PC und wir überlegten uns welche Informationen uns am wichtigsten erschienen und welche Forderungen wir einbringen wollten.
Nachdem das geschafft war mussten wir unseren, mittlerweile heimisch gewordenen Seminarraum noch pressekonferenztauglich umgestalten und nach einigen Tischeschieberein, dem Austellen unserer selfmade-Namensschilder, der dekorativen Verschönerung durch unser J8- Tshirt an der Wand sowie sonstigen Kleinigkeiten, die noch erledigt werden mussten, wurde es doch recht ansehnlich und wir konnten uns mit ruhigem Gewissen auf dem Weg zu unsreren Betten machen. Ein anstrengender, aber lehrreicher Tag neigt sich dem Ende. Aus gemeinsamen Film-gucken am Abend wurde dann doch nichts mehr, denn als wir endlich in unseren Zimmer waren, fielen wir nur noch todmüde ins Bett und träumten von morgigen Pressekonferenzen.

Jasmin Astaki-Bardeh, 16 Jahre
Teilnehmerin beim Junior8-Gipfel 2008 in Japan
Mehr Infos: www.junior8.de