Alle Beiträge zum Thema JuniorBotschafter

14. Dezember 2009von Gastblogger

Unsere Reise nach Berlin zur Nationalen Konferenz für Kinderrechte

von  Christella Langen und  Niklas Zollinger

Niklas Zollinger (12) und ich, Christella Langen (14), bewarben sich im September für die Teilnahme an der Nationalen Konferenz für Kinderrechte. Wir wollten als UNICEF JuniorBotschafter daran teilnehmen.

Christella Langen und Niklas Zollinger in BerlinDie Nationale Konferenz besteht aus 32 Kindern und Jugendlichen und ebenso vielen Erwachsenen, die gemeinsam über die Verwirklichung der Kinderrechte in Deutschland diskutieren.

Die jungen Teilnehmer sind entweder in Jugendparlamenten oder Kindergruppen aktiv. Oder sie sind benachteiligt, weil sie eine Behinderung haben oder aus sozial schwierigen Verhältnissen kommen. Die Erwachsenen sind allesamt „Würdenträger“:  Politiker, Klinikdirektoren, Kinderschutzbundvorsitzende und so weiter. Eingeladen hatte die so genannte „National Coalition“, ein Verbund von Menschen, der sich die Umsetzung der UN-Kinderrechtskonventionen zum Ziel gesetzt hat. Maßgeblich daran beteiligt ist der Kinderschutzbund. Diese Organisation hatte auch das Treffen organisiert. Wer den Namen „National Coalition“ erfunden hat, weiß ich nicht, aber ich finde ihn unpassend. Es geht doch hier mal nicht um die ganze Welt, sondern Deutschland wird unter die Lupe genommen. Da hätte ein deutscher Name für die Organisation gewählt werden sollen. Den ganzen Beitrag lesen

8. Dezember 2009von Gastblogger

Haben wir Kinder eigentlich Rechte?! JA!!!

Logo 20 Jahre KinderrechteKinderrechte - dieses Wort habe ich vor anderthalb Jahren zum ersten Mal gehört, und zwar in der dritten Klasse von Frau Mayer, meiner Lehrerin an der Johann-Peter-Hebel-Schule in Bruchsal. Weil mein Papa aus Kamerun kommt und schon viel erzählt hat über die Situation der Kinder in Afrika, konnte ich mir gleich vorstellen, worum es da geht. Seitdem engagiere ich mich als Juniorbotschafterin des Kinderhilfswerks Unicef für die Einhaltung der Kinderrechte. Ich erkläre bei Veranstaltungen den Kindern ihre Rechte – zum Beispiel ihr Recht auf Gesundheit und auf Bildung, aber auch auf Freizeit und Erholung – und kläre sie über die Situation der Kinder in anderen Ländern auf.

Am 19. November 2009 wurde die Kinderrechtskonvention der Vereinten Nationen – das ist so etwas wie ein Verein, dem fast alle Länder dieser Welt angehören – 20 Jahre alt (eine Konvention ist so ähnlich wie ein Vertrag: Die Kinderrechtskonvention legt die Rechte der Kinder fest, die Länder unterschreiben und sollen sich dann daran halten). Zu diesem runden Geburtstag fand in Berlin eine Pressekonferenz mit dem Titel “Hand drauf – 20 Jahre Kinderrechte” statt, an der ich drei Minuten zum Thema “Versprechen der Erwachsenen und deren Einhaltung” reden durfte. Den ganzen Beitrag lesen

24. November 2009von Gastblogger

Im Gespräch mit Frau von der Leyen

'Kinder haben Rechte': Frau von der Leyen und die JuniorBotschafter setzen sich  dafür ein, dass Kinderrechte im Grundgesetz verankert werden.Am 20. November 2009 feierte die Kinderrechtskonvention ihren 20. Geburtstag. Aus diesem Grund hatte das Kindermagazin GEOlino eine Beilage geplant, zu der wir ein Interview mit Familienministerin Ursula von der Leyen beisteuern sollten. Am 3. September gegen 11.00 Uhr habe ich mich noch einmal mit der Leiterin der UNICEF-Arbeitsgruppe Karlsruhe, Frau Grass, und mit den JuniorBotschaftern Ronny und Joshua getroffen, um letztmals die Fragen zu besprechen. Mit leckeren Spaghettis im Bauch starteten wir gegen 13.00 Uhr unsere fast vierstündige Fahrt ins bayrische Amberg in das Café Barocco, in dem wir die Familienministerin treffen sollten. Den ganzen Beitrag lesen

6. November 2009von Gastblogger

Einmal Berlin und zurück

Unser Wochenendtrip nach Berlin (16.9.09 – 18.9.09)

Morgens halb acht: Die anderen sind jetzt in der Schule, und wir quälen uns erst langsam aus dem Bett, weil wir nämlich drei Tage schulfrei haben. Aber wir sitzen nicht tatenlos zu Hause herum, sondern im Zug - und zwar ganze sieben Stunden! So lange braucht man nämlich von Weilheim, im Süden Oberbayerns, nach Berlin.

Und wir fahren da natürlich nicht hin, weil wir lustig sind, sondern weil uns Bundesministerin Heidemarie Wieczorek-Zeul ins Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) eingeladen hat. 
Sie war nach der JuniorBotschafter-Preisverleihung im Juni dieses Jahres in der Frankfurter Paulskirche so angetan, dass sie alle Gruppen der Plätze 1-5 nach Berlin eingeladen hat.Treffpunkt Bahnhof: Die JuniorBotschafter des Jahres 2009 - Laura und Sofie Krietenstein, Franziska Groß und Katharina Müller

Wir treffen uns in Weilheim am Bahnhof. Von dort aus geht es erst mal nach Augsburg, wo wir dann in den ICE nach Berlin umsteigen und die nächsten sechs Stunden auch bleiben. Den ganzen Beitrag lesen

27. Mai 2009von Gastblogger

“Girlsday” bei UNICEF

girlsday3.jpgEigentlich findet der GirlsDay ja am 23. April statt. Er macht Mädchen Mut, auch einmal in Berufe hineinzuschnuppern, die nicht „typisch weiblich“ sind. Wir hatten die Chance, ein paar Tage später – am 28. April – UNICEF in Köln einen Besuch abzustatten. Zwar wussten wir schon eine Menge über das Kinderhilfswerk (wir haben im Jahr 2008 mit unserer Aktion „Frei wie ein Vogel – lernen statt arbeiten“ beim JuniorBotschafter Wettbewerb den fünften Platz belegt). Trotzdem war es für uns sehr interessant, einmal „hinter die Kulissen zu gucken“ und zu sehen, wie dort gearbeitet wird. Den ganzen Beitrag lesen

30. April 2009von Gastblogger

Bonn als Treffpunkt der Nationen

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Zur Halbzeit der UN-Dekade für Nachhaltige Entwicklung hat die UNESCO in Bonn die Weltkonferenz „Bildung für Nachhaltige Entwicklung“ veranstaltet. Mehr als 700 Teilnehmer aus 150 Ländern tagten vom 31. März bis 2. April in Bonn. Mitorganisator war auch das Bundesministerium für Forschung und Entwicklung. Aufgrund meines Engagements für Entwicklung und Jugendpartizipation war auch ich als Junior8 Delegierter und JuniorBotschafter eingeladen. Den ganzen Beitrag lesen

27. Januar 2009von Gastblogger

Partizipation in der Eishöhle

21520_1903622.jpgFrüh, um sechs am Samstagmorgen,  sind wir zum Flughafen Köln-Bonn gefahren, um unseren Flug nach Berlin-Tegel anzutreten. Recht „business-mäßig“ kamen wir uns vor, wie wir so fein gemacht mit unseren kleinen schwarzen Trollis durch den automatischen Gateway eincheckten und mit bester Laune ins Flugzeug stiegen.

In Berlin angekommen machten wir es uns in unserem kleinen Apartment gemütlich und fingen an, unsere Argumente und Thesen noch einmal auszuarbeiten und Stoffhund Stoffel alias Frau Merkel vorzutragen. Sonntagvormittag stand dann das Treffen mit Alex an. Wir trafen uns im Café Einstein und  arbeiteten bei viel Kaffee und nach dreistündiger Diskussion, endlosem Hin und Her, verzweifeltem Haare raufen sowie tausend von Änderungen endlich unser fertiges Konzept aus. Ziemlich ausgelaugt, mit vollen Köpfen, aber dennoch glücklich hielten wir nun das Stück Papier in den Händen, das so ziemlich alle unserer wichtigsten Punkte enthielt und die restlichen Fragen abklärte. Ein großer Schritt war getan und wir waren uns sicher, jetzt konnte nichts mehr schief gehen! Den ganzen Beitrag lesen

7. Januar 2009von Gastblogger

Politik zum Greifen nahe

21520_190362.jpgDer Junior8 Gipfel liegt längst hinter uns, unser Engagement für die nächste Generation und mehr Chancengleichheit hat jedoch auch nach Japan kein Ende gefunden.Bereits vor Beginn des Gipfels war es uns wichtig, langfristig Einfluss auf politische Entscheidungen zu nehmen und aktiv am politischen Prozess mitwirken zu können. Nach unserer Rückkehr aus Japan entschieden wir uns daher, mit Frau Bundeskanzlerin Merkel in Kontakt zu treten. Als wir dann tatsächlich die Zusage zu einem Treffen mit Bundeskanzlerin Merkel erhielten, vermischte sich meinerseits Vorfreude mit Erwartungsdruck. Gemeinsame, intensive Vorbereitung folgte und ehe ich mich versah, stand ich, zusammen mit Jasmin und Julika, bereits neben Frau Merkel im Bundeskanzleramt. Den ganzen Beitrag lesen

19. November 2008von Gastblogger

Nehmt Eure Zukunft in die eigene Hand!

j8alexander.jpgMein Name ist Alexander Wegner und ich bin UNICEF Junior Botschafter und Junior8 Delegierter. Dies mag zwar schön klingen, viele mögen sich dennoch fragen, was genau diese beiden Titel bedeuten.Im Juli diesen Jahres hatte ich die außergewöhnliche Chance, am Junior8 Gipfel in Japan teilzunehmen. Der Junior8 Gipfel findet jedes Jahr parallel zum G8 Gipfel statt und eröffnet uns jungen Menschen die Chance, unsere Zukunft direkt zu beeinflussen. Insgesamt nahmen 39 junge Delegierte aus aller Welt teil und zusammen erarbeiteten wir eine Erklärung, die wir den G8 Staatschefs übergaben, sprich Politikern wie Angela Merkel und George Bush. Auf diese Weise äußerten wir unsere Meinung zu Problemen wie Armut und Klimawandel und versuchten, die Politiker zum Handeln zu bewegen.

Während der Zusammenarbeit mit all den anderen Delegierten, wurde mir eins klar, Menschen wie Du und ich, wir jungen Leute, müssen das Recht haben, unsere Meinung zu äußern und unsere Zukunft mitzubestimmen. Den ganzen Beitrag lesen

16. Oktober 2008von Gastblogger

Meinungsfreiheit - Wie frei ist sie wirklich?

JaninaUnsere Demo für die Glaubensfreiheit und Bildungsfreiheit der Kinder in Tibet wurde verboten mit der Begründung, dass die Stadt gerade eine Städtepartnerschaft mit China begonnen hätte. Die Demo auf dem Schulgelände wurde ebenfalls untersagt, denn der Schüleraustausch mit der Partnerschule in China wäre dann in Gefahr. Wie oft habe ich in den letzten Wochen gehört: Ich stimme Euch voll uns ganz zu, ich bin ganz Eurer Meinung, echt schlimm was da passiert, a b e r ich kann Euch nicht unterstützen, weil es die oder die Konsequenzen für mich haben könnte.Das kann doch nicht wahr sein, was hat das mit Meinungsfreiheit zu tun?Wenn eine Freundin in der Schule zu mir sagt, wenn du die ……einlädst, dann komme ich aber nicht. Dann ordne ich das Ganze in die Schublade “Kindergartenkram” ein. Wo aber ordne ich ein, wenn unsere Bundeskanzlerin einen Gast empfängt, mit dem ein anderes Land nicht einverstanden ist und diese dann dafür bestraft. “Weil Du den eingeladen hast, laden wir Euch aus”. Wieder “Kindergartengram”, so einfach ist es dann leider doch nicht, sondern eher erschreckend!Ich erzähle meiner Freundin, dass ich über unser Erlebnisse öffentlich berichten möchte. Sie schaut mich ganz erschrocken an und sagt, dass ich das bitte nicht tun soll, sie hätte sonst Angst um mich. Hallo, ich bin ein Kind, was soll schon passieren? Doch dann denke ich nach, was zählt das Leben eines Kindes, wenn es nicht in den Plan eines “Mächtigen” passt? Den ganzen Beitrag lesen