Am Sonntag waren wir schon früh wach, trotz der langen Nacht. Die letzten Sachen mussten gepackt werden, da wir um halb elf als eine der ersten Gruppen Richtung Flughafen aufbrachen. Die letzten e-Mailadressen, Handynummern und kleine Geschenke wurden getauscht. Unsere J8-T-Shirts und -Taschen gaben wir zum Unterschreiben weiter, sie verwandelten sich in wahre Kunstwerke. Trotz der Freude auf Zuhause war der Abschied traurig, vor allem, weil wir genau wussten, dass wir nur wenige dieser Menschen je wieder sehen werden. Alle zusammen werden wir jedenfalls nie wieder sein. Nach vielen Umarmungen stiegen wir gemeinsam mit den Franzosen und den Südafrikanern in den Bus. Es flossen einige Tränen. Wir kehrten sogar noch einmal zurück, aber nur für fünf Minuten: Ein Ausweis wurde vergessen.
Dann, als wir ohne weitere Komplikationen am Flughafen ankamen, hatten wir noch eine lange Wartezeit vor uns: Unser verspäteter Flug startete zwischen halb vier und vier. Fast hätten wir dadurch den Zug verpasst der uns zurück nach Nürnberg bringen sollte. Wir mussten durch den gesamten Frankfurter Flughafen rennen, um ihn noch zu erwischen. Aufgrund der Eile fiel der Abschied von unseren UNICEF-Betreuerinnen dann auch relativ kurz aus. Das war sehr schade, da sie uns während des Aufenthaltes in Italien sehr ans Herz gewachsen waren. Nach weiteren zweieinhalb Stunden Zugfahrt, die wir mehr oder weniger verschliefen, waren wir endlich Zuhause und wurden auch freudig empfangen. Wir wollten jedoch nur noch ins Bett, um all den verpassen Schlaf nachzuholen und die vielen Eindrücke vom J8-Gipfel zu verarbeiten.
Dieser Beitrag wurde am Sunday, den 12. July 2009 um 14:55 Uhr veröffentlicht und unter der Kategorie Junior8 angelegt. Die Kommentare zu diesen Beitrag können durch den RSS 2.0 Feed verfolgt werden.
