Alle Beiträge vom 30. Juli 2008

30. Juli 2008von Gastblogger

Danach…

2 Wochen sind seit dem Gipfel vergangen und noch immer fühle ich mich immer nicht so ganz zu hause. Oft habe ich das Gefühl irgendwie ein bisschen deplaziert zu sein, eigentlich wo anders hin zu gehören. Ich will zurück, zurück nach Chitose, zurück zur J8 Community. Mir fehlen die Anderen, mir fehlt das Gefühl der starken Gemeinschaft, die mich umschließt. Sich bei Facebook oder MSN zu schreiben ist ohne Zweifel nett aber mit der direkten Nähe auf dem Summit ist es nicht zu vergleichen. Man sieht sich bis zu 20 Stunden am Tag, man fühlt sich verstanden, man hat ein gemeinsames Ziel, für das man lebt.

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30. Juli 2008von Gastblogger

Seifenblasenträume…

In Japan feiert man am 7. Juli Tanabata, den Tag, an dem Träume in Erfüllung gehen. Liebende finden zu einander und die Herrscher des Universums gewähren uns an diesem Fest den einen oder anderen Herzenswunsch. Man schreibt seine Hoffnungen, Sehnsüchte und Träume auf eine Karte und hängt sie an einen Bambusbaum, um so Gehör zu finden vor den Sternen.

‘TO BE HEARD’, stand auf dem Schild das Julika geschrieben hatte und das vor meiner Nase am großen Bambusbaum hin und her schaukelte, als ich in der Empfangshalle stand, in der wir die Regierungschef treffen sollten. Gehört werden, gehört werden! Ein Wunsch der so weit entfernt schien wie noch nie…In wenigen Minuten sollten wir den G8 Regierungschefs gegenüber stehen und seltsamerweise war ich in diesem Moment nicht mehr nervös oder aufgeregt. Natürlich war es von Anfang an klar gewesen, dass wir dieses Jahr nur sehr wenig Zeit haben würden, unsere Forderungen zu stellen und unsere Empfehlungen zu geben. Als wir jedoch das Hotel der Acht erreichten, wurde uns allen mit einem Schlag, die traurige Wahrheit hinter all den netten Worten bewusst. Das war nicht leicht zu verkraften, es war ein Schock.

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30. Juli 2008von Andrea Floss

Die Faszination des Sports

Mädchen spielen FußballDrei Tage lang treffen sich bei uns in Köln die UNICEF-Sport-Spezialisten aus aller Welt. Aus New York, Genf, Angola, Ghana und Italien sind sie angereist, um sich gemeinsam Strategien zu überlegen, wie der Sport Kindern noch besser helfen kann.

In wenigen Tagen beginnen die Olympischen Spiele in China. Grenzen zu überwinden, das ist ein Gedanke Pierre de Coubertins gewesen – des Begründers der Olympischen Spiele der Neuzeit. Der Sport hat die Kraft, Menschen zu verbinden, zu Frieden, Toleranz und Völkerverständigung beizutragen. Sport begeistert und fördert die Gemeinschaft, das Selbstvertrauen, die soziale Kompetenz und Gesundheit. Durch den Sport lernen wir, uns an Regeln zu halten, im Team zu spielen und auch mal verlieren zu können. Sport schafft Vorbilder – vielleicht nicht Idole auf einem Sockel – aber Vorbilder dafür, wie man mit großen Siegen und Niederlagen umgehen kann. „Das sind die Nachrichten und Einsichten hinter Zentimeter, Gramm und Sekunden, Tordifferenzen und Punkteständen. Darin liegt auch die große Chance des Sports für UNICEF“, brachte es Ann Katrin Linsenhoff, die stellvertretende UNICEF-Vorsitzende und Dressur-Olympiasiegerin, in ihrer Begrüßungsrede auf den Punkt.

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