Alle Beiträge vom 3. July 2008

3. July 2008von Gastblogger

Thementag Klimawandel und Kölner Kamelle

Bunte Begrüßung der J8-Teilnehmer: Das J8-Logo in Form eines Blumenbeetes.Heute sollten wir erfahren, was es heisst, richtig hart zu arbeiten. Doch fangen wir von vorne an. Nachdem wir am Vortag viel zu spaet ins Bett gegangen sind, weil wir immer noch unter einem Jetlag litten, haben wir erst einmal verschlafen. Was fuer ein klasse Einstieg! Zum Glueck wurden wir von Ninja noch rechtzeitig geweckt, um voellig gestresst zum Fruehstueck zu kommen, was mal wieder ueberwaeltigend war. Nach dem “Wachmacher” wurden wir mit dem Bus zum Chitose Center gebracht. Das Erste, was uns allen ins Auge fiel, war die riesige Nachbildung des J8-Logos in orangen Bluetenblaettern.

In diesem riesigen Center wurden wir in unseren Tagungsraum gefuehrt und setzten uns in verschiedenen Gruppen zusammen. Wir waren perfekt ausgestattet. Inklusive fuenf Dolmetscher in fuenf verschiedenen Sprachen. Und schon ging die Arbeit los. Zuerst hielt die Climate Change Group ihren Vortrag, um kurz in das Thema einzuleiten, denn heute war Tag des Klimawandels. Das heisst, dass heute die Thesen fuer den Klimawandel erarbeitet werden sollten. Noch waren alle motiviert und aufmerksam, was sich ein wenig aenderte, als der Aussenminister uns einen einstuendigen Vortrag hielt.

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3. July 2008von Gastblogger

Von Klimawandel bis Happy Land

Die Nacht war nur zwei Stunden kurz. Bis 23 Uhr haben die Jugendlichen diskutiert, an ihren Praesentationen gearbeitet oder Mails an ihre Familien geschrieben, um die vielen Erlebnisse zu verarbeiten. Bis 23 Uhr haben auch meine franzoesische UNICEF-Kollegin und Zimmernachbarin und ich mit unseren Schuetzlingen gesprochen, Erfahrungen ausgetauscht und Mails bearbeitet. Um 1 Uhr morgens japanischer Zeit bin ich ploetzlich wieder hellwach: An die Zeitumstellung bin ich einfach noch nicht ganz gewoehnt. Wenig spaeter verraten mir laute Stimmen aus dem Nachbarzimmer, dass Julika, Jasmin und Nora das gleiche Problem haben. Der Jetlag und dazu die vielen Eindruecke und Begegnungen des Tages - an Ruhe ist dabei einfach nicht zu denken. Von ihren ersten Arbeitstreffen waren die drei Maedchen im Grossen und Ganzen begeistert, auch wenn die Sprache fuer sie - noch - ein Problem ist. Englische Muttersprachler aus Grossbritannien (Wales), den USA und Kanada haben die Diskussionen anfangs dominiert, weil sie die Ideen, die die anderen auch hatten, einfach schneller in Worte fassen konnten. Alex hat damit weniger Probleme, weil er gerade von einem einjaehrigen USA-Aufenthalt zurueck gekommen und daher im Englischen besser geuebt ist.

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3. July 2008von Gastblogger

Erster Junior8-Japan-Tag: Generalprobe und Pommes zum Frühstück

Dienstag, der 2. Juli - Chitose, Japan

Das Junior8-Team beim Trommeln mit japanischen Kindern.

Unser erster Junior8-Japan-Tag neigt sich seinem Ende zu. Julika und Jasmin sind noch fleissig am Arbeiten. Ihre Topic-Group, Climate Change, praesentiert bereits morgen ihre Ergebnisse. Auf welchen Aspekten wird der Schwerpunkt liegen? Decken sich die Forderungen mit denjenigen, die wir selber in Leipzig erarbeitet haben? Ich bin schon gespannt. Heute war quasi unsere Generalprobe, bevor es morgen richtig losgeht. Die naechsten Tage halten viele durchwachte Stunden fuer uns bereit. Am 6. Juli muss die Erklaerung stehen; unsere “Declaration of Chitose”.

Erwachen, hoert sich so friedlich an. Wir jedoch wurden foermlich aus dem Bett getrieben. Die japanische Zeit noch nicht gewoehnt, waren wir bereits gegen 4AM wach. Fruehstueck gab es dann einige Stunden spaeter gegen 7AM gemeinsam mit allen Delegates und Chaperones der anderen Laenderteams. Die ungewoehnlichsten Kreationen wie Pommes Frites und Schokocroissants auf dem Buffet machten selbst das morgendliche Fruehstueck zu einem wahren Abenteuer.

Blick auf den See Shikotsu auf der japanischen Insel Hokkaido.Frisch gestaerkt machte sich der gesamte Junior8 auf den Weg zum Lake Shikotsu. Dieser See ist vulkanischen Ursprungs und an seiner tiefsten Stelle 363m tief. Dies und mehr wurde uns von den freundlichen Mitarbeitern des dortigen Kulturzentrums genauestens erklaert. Als erstes allerdings stimmten wir uns ganz locker auf den Gipfel ein, indem wir uns spielerisch kennenlernten und die Gipfel-Regeln erstellten. Wir sammelten zusammen unsere Erwartungen und erhielten zudem noch einmal einen kurzen Ueberblick ueber die Geschichte des G8/J8.

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