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4. June 2008von Gastblogger

Vorbereitungsworkshop in Leipzig

Samstag, 31. Mai 2008: Anstrengender, aber lehrreicher Tag

Nach einer relativ kurzen Nacht trafen wir uns am Samstagmorgen um Punkt acht mit Ninja und Sebastian im Frühstücksraum und klärten ab was für den Tag geplant war. Zurück im Seminarraum, sollten wir uns dann zuallerst überlegen, wie wir unsere Proiritäten zu den drei Haupthemen setzen, was unsere Erwartungen gegenunüber dem J8 - Gipfel sind und welche allgemeine Grundfragen wir noch haben. Anschließend sammelten wir erste Ideen und Fragen zu den G8 -Themen “Klimawandel”, “HIV / Aids bzw. globale Gesundheit” und “Armut und Entwicklung”, die uns besonders wichtig erschienen.Um die Arbeit aufzuteilen, bildeten wir Zweierteams, die aus jeweils einer Teilnehmerin vom letzten Jahre sowie einer/einem aus unserem diesjährigen Team bestand. Nachdem die Themen aufgeteilt wurden, sollte jede Kleingruppe sich noch genauer in ihr zugeteiltes Thema einarbeiten und dazu jeweils 2 Thesen herausstellen.

Da wir vier Gruppen waren, es jedoch nur drei G8-Überthemen gab, setzte eine Gruppe sich nocheinmal speziell mit dem Verhältnis von G8 und J8 auseianander. Um halb zwölf fingen wir dann an uns unsere Ergebnisse, die wir auf Plakaten festgehalten und skizziert hatten, gegenseitig vorzustellen.
Nach jeder Präsentation wurde kurz darüber diskutiert inwieweit, die anderen mit den Thesen übereinstimmen (oder auch nicht) und ggf. kleine Änderungen vorgenommen. Dann mussten die Mädels vom letzten Jahr auch schon wieder fahren und nach einem gemeinsamen Mittagessen und allseitiger Verabschiedung ging es dann richtig los! Zurück bei den Plakaten sollte jeder von uns zu seinem bearbeiteten Thema noch einmal zwei Haupthesen ausformulieren und aufschreiben. Daraufhin wurde gemeinsam beraten, gekürzt, hinzugefügt und ausformuliert bis auch alle zufrieden waren und es absolut perfekt schien.
Nachdem dann unser kleines Meisterwerk vollendet war, durften wir uns erstmal einer kleine Pause gönnen und konnten uns ein bisschen bewegen um unsere vom Dauersitzen erschöpten Muskeln und unser Gehirn wiederzubeleben, denn es stand noch eine Menge auf dem Plan!

Ersteinmal mussten wir ein kleines Medientraining absolvieren, in dem wir lernen sollten, wie man sich vor der Kamera verhält oder wie man möglichst geschickt auf Fragen von Jornalisten und Reportern antwortet. Natürlich waren wir alle (bis auf Alex , der mal wieder die Ruhe in Person ausstrahlte :) ) ziemlich aufgeregt, da keine von uns vorher schonmal ein Interview vor Kamearas o.ä. gegeben hatte. Trotzdem klappte es im Großen und Ganzen, nach kleineren Zwischenfällen, einigermaßen gut und wir konnten realtiv entspannt zu Abend essen um uns für die nächsten paar Stunden zu stärken. Was jetzt ganz oben auf dem Plan stand war die Pressemitteilung zu schreiben, die bei der Pressenkonferez am nächsten Tag ausgelegt werden würde. Zusammen saßen Alex, Nora, Julika, Ninja und ich dann vorm PC und wir überlegten uns welche Informationen uns am wichtigsten erschienen und welche Forderungen wir einbringen wollten.
Nachdem das geschafft war mussten wir unseren, mittlerweile heimisch gewordenen Seminarraum noch pressekonferenztauglich umgestalten und nach einigen Tischeschieberein, dem Austellen unserer selfmade-Namensschilder, der dekorativen Verschönerung durch unser J8- Tshirt an der Wand sowie sonstigen Kleinigkeiten, die noch erledigt werden mussten, wurde es doch recht ansehnlich und wir konnten uns mit ruhigem Gewissen auf dem Weg zu unsreren Betten machen. Ein anstrengender, aber lehrreicher Tag neigt sich dem Ende. Aus gemeinsamen Film-gucken am Abend wurde dann doch nichts mehr, denn als wir endlich in unseren Zimmer waren, fielen wir nur noch todmüde ins Bett und träumten von morgigen Pressekonferenzen.

Jasmin Astaki-Bardeh, 16 Jahre
Teilnehmerin beim Junior8-Gipfel 2008 in Japan
Mehr Infos: www.junior8.de