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1. February 2008von Cornelia Walther

Impfkampagne gegen Kinderlaehmung

Eine Mutter hält ihr Kind im Arm, während es eine Schluckimpfung gegen Kinderlähmung erhält. Foto: Cornelia Walther.Nach vier Tagen in Biltine, Hauptort der Region Wadi Fira, bin ich nun wieder zurueck in Abeche und geniesse den hiesigen Luxus: Strom, Leitungswasser, Internet – toll!

Ich war zusammen mit unserem Gesundheitsexperten, einem Azrt aus dem Tschad, im Rahmen der 1. Nationalen Impftage gegen Kinderlaehmung 2008 unterwegs. UNICEF unterstuetzt die tschadische Regierung mit Impfstoffen, technischem Know-how und mehr. Weltweit stellt UNICEF die meisten Impfstoffe bereit.

Die Folgen von Kinderlaehmung, einer Krankheit, die in Deutschland heute so gut wie ausgerottet ist, sind unwiderruflich. Polio – „Shallal“ im lokalen tschadischen Dialekt – faengt wie eine Grippe an und hoert mit lebenslanger Laehmung auf. Die Schluckimpfung hat keine Nebenwirkungen und zielt auf Kinder bis zu fuenf Jahren - gleichgueltig ob sie in ihren Doerfern oder in einem Fluechtlingslager leben.

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